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Betreff: Aufforderung zur sofortigen Evakuierung - Wahren Sie die Menschenrechte Aller

Sehr geehrter Herr Seehofer,


ich richte mich mit der dringlichen Bitte an Sie, sich für die sofortige Evakuierung der EU-Lager auf den griechischen Inseln einzusetzen.
Seit dem 29.04 haben bis zu 10 Personen Hunger gestreikt, manche über ganze zwei Wochen. Die Aktivisten von cxlxured_rain machten damit auf die menschenunwürdigen Verhältnisse aufmerksam, in denen zehntausende Schutzsuchende in diesem Moment auf den ägäischen Inseln ausharren müssen. Ferner wird nun ein Protestmarsch von Landau nach Mainz angetreten, um auch die Landesregierung von Rheinland Pfalz zum Handeln aufzufordern.

Respektieren Sie das Leben von Tausenden Menschen und beenden Sie unnötiges Leid und Gefahr für das Leben der Menschen in den Flüchtlingscamps. Die Aufnahme von 50 Kindern und Jugendlich ist zynisch, wenn die Zahl von 40.000 Schutzsuchenden bedacht wird. Bei echter humanitärer Politik darf die Aufnahme von weiteren Menschen nicht lange auf sich warten lassen.

Die zeitweise rechtswidrige Aussetzung des Asylrechts vom 01.03. bis zum 01.04. durch die griechische Regierung ist nur die Spitze des Eisberges. EU-Staaten weisen seit Jahren das Recht auf Asyl und damit das Recht auf Schutz vor Folter, Krieg, Hunger, Gewalt und politischer sowie religiöser Verfolgung von sich. Die Situation in den überfüllten Lagern ist schon seit Jahren untragbar, es fehlt an allem: von hygienischer Grundausstattung bis zu medizinischer Versorgung. Schutzsuchende an den EU-Außengrenzen erfahren tagtäglich die zunehmende Rationalisierung überlebensnotwendiger Güter, wie zum Beispiel Trinkwasser, Lebensmittel und Medikamenten. Mit der zu befürchtenden Ausbreitung des Coronavirus in den Camps droht dort eine Katastrophe unbeschreiblichen Ausmaßes. Gefangen und isoliert auf den Inseln sind die Menschen der Pandemie schutzlos ausgeliefert. Schutzmaßnahmen, die auf dem europäischen Festland getroffen werden, sind dort schlicht unmöglich.

Sie dürfen eine solche Katastrophe auf den griechischen Inseln unter unser aller Augen nicht zulassen! Ohne schnelles und beherztes Einschreiten ist allein auf Lesbos mit bis zu Tausenden von Toten zu rechnen.

Dies, während in Deutschland und weiteren EU-Mitgliedstaaten permanent die Aufnahmebereitschaft durch unzählige Kommunen und die Zivilgesellschaft erklärt wird. Über 140 Kommunen stehen in Deutschland als Sichere Häfen für die Aufnahme von Schutzsuchenden aus griechischen Lagern bereit. Die Bundesregierung hat die Möglichkeiten, die Menschen aus den überfüllten Lagern an den EU-Außengrenzen sofort zu evakuieren und ihre Unterbringung in aufnahmebereiten Ländern und Kommunen sicher zu stellen.

Wir merken gerade am eigenen Leib, wie wichtig ein Gefühl von Sicherheit durch medizinische Betreuung ist, wie wichtig ein Zuhause ist, das Zuflucht sein kann, und wie sehr wir auf die Unterstützung und Solidarität einer Gemeinschaft angewiesen sind. Gerade in Krisenzeiten wie diesen muss vor allem auch an die Menschen gedacht werden, die sich in besonders verletzlichen und prekären Situationen befinden.
Sie als Verantwortliche*r haben die Wahl, diese Krisenzeiten gemeinsam in Solidarität zu bewältigen oder in Egoismus und Abschottung zu verfallen und sich damit von europäischen Werten und Menschenrechten zu verabschieden. Unsere Sorgen und Zuwendungen müssen allen Menschen gleichermaßen gelten. Lassen Sie niemanden zurück, auch nicht an den EU-Außengrenzen! Halten Sie mit uns zusammen: #LeaveNoOneBehind!

Mit freundlichen Grüßen,
[name]



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